Der Dezember ist nicht gerade die aufmunterndste Zeit des Jahres. Das Wetter ist oft trübsinnig, die Zeit scheint sich zu verlangsamen, die Tage sind kurz, die Nächte lang. Man zieht sich etwas auf sich selbst zurück.
Aber dann tauchen hier und da in Ihrer Nachbarschaft die ersten Weihnachtslichter auf.
Ja, das wollen Sie: gemeinsam dem Licht entgegenleben. Auf die wärmste Woche und Weihnachten zu. Und ehe man sich versieht, ist Neujahr und jeder blickt voller Hoffnung darauf, was das neue Jahr bringen wird.
Wehmut, Glaube, Hoffnung und Liebe, das sind auch die Gefühle, die in Cantandos Winterkonzert zur Sprache kommen.
Der Chor und das Ad-hoc-‘Blizzard’-Combo gehen dabei keinem Gefühl aus dem Weg: Melancholie, Feuer, Zurückhaltung, Mysterium.
Tastend oder vollauf, mit Schwung und Leidenschaft, dann wieder poetisch oder sogar ekstatisch.
Jana Arns, Dichter, Schreibdozent, ein bisschen Fotograf und selbst auch Musiker, hält in eigenen Worten gleichen Schritt mit der Musik.