Mit „Strings in the House“ erkundet Ataneres die Schnittstellen zwischen klassischer Orchestrierung und zeitgenössischer Clubkultur. House, Techno, Soundtrack und Jazz sind die Bausteine einer durchkomponierten musikalischen Architektur, in der sich ein klassisches Streichorchester mit dem Drive und Timing eines DJ-Sets bewegt. Im Zentrum dieses Klanguniversums steht die Vokalistin Ibernice MacBean, die als Frontfrau das Spannungsfeld zwischen Elektronik und Akustik verkörpert. Sie wird flankiert von DJ ¡Modular¡ (Jimmy Quintens) und dem Keyboarder Frederik Martens, die zusammen für ein dynamisches Zusammenspiel sorgen, bei dem Rhythmus, Harmonie und Textur ständig verschwimmen. Die Musik entfaltet sich als kontrollierter Aufbau von Spannung und Entladung. Orchestrale Motive wirken hypnotisch und vielschichtig, während elektronische Grooves eine überraschende Fülle an Klangfarben und emotionaler Tiefe erhalten. Grenzen verschwimmen, Rollen kehren sich um und jeder Musiker wird herausgefordert, über das Vertraute hinauszudenken – stets im Dienste des Ganzen. Was entsteht, ist keine Collage von Stilen, sondern ein kohärentes und mitreißendes Gesamtwerk. „Strings in the House“ ist ein musikalischer Raum, in dem klassische und elektronische Musik nicht gegeneinander stehen, sondern gemeinsam ein Fundament bilden. Eine Struktur. Ein Flow. Ein House. Programma
In the Dark - M. Richter
Twilight Zone - DJ Cam
Re:member - O. Arnalds
Round Midnight - Thelonious Monk arr. J. D'hoe
Strings of Life - Derrick May
Vamp - Outlander
Acid Thunder - Fast Eddy
Kinetic - Golden Girls
Benedictus (aus 'A Mass for Peace') - K. Jenkins
Unfinished Sympathy - Massive Attack
The Last Day - Moby
Yes (aus 'Meet Joe Black') - T. Newman
Falling - Julee Cruise
Slowly - Lady Linn
Forever more - Moloko
Jóga - Björk