Kein Totem, kein Tabu: AFTER ALL ist ein Spektakel über den Tod. Oder genauer gesagt, über unsere Beziehung zum Tod, zu den Trauerritualen, die wir haben, und denen, die noch erfunden werden müssen. Die Künstlerin vermischt fröhlich Genres und Register (Theater, Tanz, Stand-up), spielt Beerdigungen nach – einschließlich ihrer eigenen – und entsakralisiert die Endlichkeit unserer Existenzen. Solène Weinachter, eine Französin, die seit langem in Schottland lebt, nimmt uns mit in eine Autofiktion, die gleichzeitig voller englischem Humor und einem wilden Sinn für Selbstironie steckt.