Hommage an Beirut: Fairouz und die Stimmen des Libanon
Sa., 12. Dez. 2026 · 20:00
Centre culturel Espace Magh asbl, Brussels
€20–28
Stadt der Erinnerung und der Schöpfung, Stadt der Kontraste und Lichter, Beirut trägt einen einzigartigen kulturellen Reichtum in sich, der von Generationen von Künstlern, Dichtern und Musikern geprägt wurde.\n\nTrotz der komplizierten Prüfungen, die sie heute durchlebt, bleibt die Hauptstadt eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, in der die Musik weiterhin Hoffnung, Schönheit und die Verbindung zwischen den Völkern lebendig hält.\n\nDieser Stadt ist dieser Abend gewidmet: eine musikalische Hommage an Beirut und sein lebendiges Erbe.\n\nIm Mittelpunkt dieses Konzerts bietet die Sopranistin Fairouz Oudjida eine Neuinterpretation der großen libanesischen Stimmen, die die Musikgeschichte des Landes geprägt haben, insbesondere die der großen Fairouz, eine unverzichtbare und universelle Figur, deren Vornamen sie trägt. Ihre Großmutter, fasziniert von der Stimme der großen Sängerin, hatte ihre Enkelin in der Tat liebevoll „Fairouz“ genannt, als Hommage an diese legendäre libanesische Diva.\n\nAls Opernsängerin zurückgekehrt, kehrt Fairouz Oudjida zu ihren musikalischen Wurzeln zurück, um eine lebendige Hommage an diejenige zu bieten, die ihre Vorstellungskraft begleitet hat, aber auch an eine ganze Reihe libanesischer weiblicher Stimmen, darunter Majda El Roumi und andere emblematische Interpretinnen.\n\nDie Sopranistin Fairouz Oudjida wuchs in der Wüste Algeriens auf. Schon in jungen Jahren vom Gesang begeistert, wurde sie in klassischem Gesang in Algier und Mailand ausgebildet.\n\nBekannt für ihr außergewöhnliches Timbre und ihre Beherrschung mehrerer Repertoires, stellt sie ihre lyrische Stimme in den Dienst traditioneller maghrebinischer, orientalischer und moderner Lieder. Ihre Musik ist eine wunderschöne Fusion zwischen traditioneller und klassischer Musik.\n\nFairouz war die erste Algerierin, die ihr Land in Russland und Italien im Bereich des klassischen Gesangs vertrat, und die erste Frau, die die algerische Nationalhymne anlässlich des Afrikanischen Gipfels 2016 interpretierte. Sie erhielt übrigens 2007 den Preis des Präsidenten der algerischen Republik für junge Talente und wurde ausgewählt, „Arie religiose antiche“ an der Parocchia San Marco de Milan in Erinnerung an den großen Luciano Pavarotti zu interpretieren.\n\nMehrfach ausgezeichnet, hat die Künstlerin zahlreiche Konzerte und erfolgreiche Shows gegeben, die arabische und mediterrane Musik hervorheben. Sie hat 2021 ein Album veröffentlicht und bereitet derzeit eine neue EP vor.