Den Dotter in Haaltert bietet eine bunte Sammlung an Naturlandschaften. Das Naturschutzgebiet verdankt seinen Namen der Sumpfdotterblume, die man mitten im Frühjahr auf Wiesen und in Wäldchen antreffen kann, wo mineralreiches Grundwasser an die Oberfläche tritt. Sie finden dort auch andere besondere Pflanzen, wie den Wasser-Schierling, das Spitz-Habichtskraut, das Kleine Habichtskraut und das Fluss-Greiskraut. Den Dotter zählt insgesamt 320 verschiedene Pflanzenarten! Der blaue Faden durch das Gebiet ist die Molenbeek. In den tiefer gelegenen Teilen finden Sie nasse Wiesen- und Heuwiesen, Dickichte und Bruchwälder. Die höheren und trockeneren Teile bestehen aus offenen, hügeligen Ackerlandschaften, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden. An den schnell fließenden Abschnitten entlang der zwei Wassermühlen im Gebiet leben die Gebirgsstelze und der Eisvogel. In den Wäldern kann man im Sommer den schönen Pirol und den Baumfalken sehen. Die Kopfweiden entlang der Äcker beherbergen Steinkäuze, während auf den Äckern selbst verschiedene Acker-Vögel brüten, wie der Hänfling und die Feldlerche. Conservator Hans De Smet wandert mit Ihnen durch einige Teile des Gebiets und erzählt Ihnen alles über die Bewirtschaftung, die Natuurpunt hier betreibt. Es wird zweifellos eine spannende Geschichte! Hohe Gummistiefel sind empfohlen!