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Cry (no) more Theater

Cry (no) more

Sa., 19. Sept. 2026 · 18:30
KVS - Koninklijke Vlaamse Schouwburg, Brussels
“Aber eine Meerjungfrau hat keine Tränen, und ihr Herz leidet darunter umso mehr.” – Hans Christian Andersen. Warum weinen wir? Von Geburt an wartet jeder ungeduldig darauf, dass das Neugeborene seinen ersten Schrei ausstößt. Tränen sind unsere primitivste Form der Kommunikation, aber im Laufe unseres Lebens lernen wir, sie besser zu kontrollieren. Die Tränen machen so Platz für Worte. Aber wenn die Worte fehlen, wie interpretieren wir diese Tränen? Das hängt stark von der Gesellschaft ab, in der wir leben, und von vielen Faktoren wie Kontext, Geschlecht und Alter. Gibt es heute noch einen Platz für unsere Tränen der Trauer, der Freude oder der Wut, oder müssen wir aufhören zu weinen? In Fortsetzung von Fear No More versammelt die Dramaturgin des KVS Dina Dooreman diesmal Künstler und Redner rund um das Thema Tränen in Cry (No) More. Wie betrachten wir Tränen aus wissenschaftlicher, historischer oder kultureller Sicht? Warum stellen Ausdrücke wie „Tränental“ die Verbindung zur Natur her? Was ist mit männlicher Verletzlichkeit, alten und neuen Trauerpraktiken und den „Tränen weißer Frauen“? Durch (künstlerische) Interventionen werden wir gemeinsam in ein Tränenbad eintauchen und analysieren, wie man wieder an die Oberfläche kommt. Teilnehmende Künstler: Dounia Mahammed, Jana Antonissen, You You groep, Michelle Woods, Sad Banana, Dina Dooreman.
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Veranstaltungsort
KVS - Koninklijke Vlaamse Schouwburg
Quai aux Pierres de Taille, 7, 1000 Brussels
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