Oregon, 1933. Nach dem Tod seiner Frau landet Samuel Murphy in einem erbarmungslosen Arbeitslager. Als er die Gelegenheit erhält, sich seine Freiheit zurückzuverdienen, indem er eine Ladung Gold durch die unwirtliche Wildnis schmuggelt, ergreift er sie mit beiden Händen. Doch während der lebensgefährlichen Reise entlang reißender Flüsse und tückischer Hängebrücken steht mehr auf dem Spiel als nur seine Freiheit, und Murphy beginnt sich zu fragen, wie weit er gehen muss, wenn er seine Tochter jemals wiedersehen will.
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The Weight hat bereits einen langen Festivalweg hinter sich – von einer Premiere in Sundance bis zum Filmfestival in Berlin –, meist mit sehr positiven Kritiken. Vor allem die intensive Rolle von Ethan Hawke wird weithin als Karriere-Höhepunkt gefeiert. Wer seine Filmgeschichte gut kennt, dem wird die Synopsis übrigens wahrscheinlich bekannt vorkommen. Regisseur Padraic McKinley macht denn auch kein Geheimnis daraus, dass Sorcerer van William Friedkin eine große Inspirationsquelle war. Es gibt schlimmere Filme, bei denen man sich Anleihen nehmen kann, und durch die interessante Dynamik von Hawke und Russell Crowe und den emotionalen roten Faden mit der Tochter hat der Film zweifellos ein ganz eigenes Gesicht.