In der spielerischen und poetischen Tanztheater-Vorstellung „POR“ treffen Vergangenheit und Zukunft im Jetzt aufeinander. Zwei Wohnzimmer drehen sich um ihre Achse. Im einen Zimmer versucht ein Junge, seinen Platz zwischen den Umzugskartons zu finden. Das andere Zimmer ist das Zuhause einer älteren Frau, die sich mit wertvollen Erinnerungen umgibt. Beide schauen in eine andere Richtung: der Junge träumt nach vorne, die Frau blickt zurück. Aber keiner von ihnen macht wirklich einen Schritt.\nAllmählich entdecken sie, dass es mehr gibt als ihre eigene Lebenswelt. Routine macht Platz für Neugier und ohne es zu merken, „stupsen“ diese zwei Gegensätze einander aus ihren vertrauten Mauern. POR zeigt einen einzigartigen Zusammenstoß und eine Verschmelzung von Generationen, in denen Erinnerungen und Träume letztendlich Platz für die Kraft des Hier und Jetzt machen.