In der Theatermonologie Socrates blickt Bruno Vanden Broecke als der legendärste Philosoph der Geschichte einige Stunden vor seinem Tod auf sein Leben und Denken zurück.
Socrates, „Vater der Philosophie“, Lehrmeister von Platon, war die Laus im Pelz der athenischen Bevölkerung. Er brachte sie zum Denken, indem er auf ironische Weise kritische Fragen bei all ihren Selbstverständlichkeiten stellte. Was ihm nicht gedankt wurde: mit 70 wurde er angeklagt und zum Tode durch den Giftbecher verurteilt.
Socrates ist ein warmer und mit Sorgfalt gemachter erster Teil einer vielversprechenden Monologienreihe von Stefaan Van Brabandt, die die größten Denker ins Rampenlicht stellt, weil diese Welt mehr denn je ihr aufgeklärtes, milderndes und bereicherndes Denken braucht.