Ich traf neulich auf dem Markt jemanden, der mich erstaunt ansah. „Existieren Sie noch?“
Ich hatte die Neigung, mich umzudrehen. Wir kamen ins Gespräch. Der Mann hatte mich in den sechziger Jahren im Theater gesehen. Er war einst ausgewandert, aber nach den Niederlanden zurückgekehrt, um sich zu gegebener Zeit in Utrecht begraben zu lassen. Ich erzählte ihm, dass neben dem genetischen Glück das Singen wahrscheinlich dafür gesorgt hat, dass ich immer noch mit Herz und Seele etwa einhundertvierzig Vorstellungen pro Jahr spielen kann. Natürlich knarrt es hier und da und ich springe nicht mehr so hoch wie mit achtundsiebzig Jahren. Also ja, mein Herr, ich bin noch da. Und wenn es nach mir geht, noch länger. Herman van VeenHerman van Veen ist in seinem Genre absolut einzigartig. Geen Nederlandse Künstler wird in den internationalen Theatern so gefeiert wie dieser Utrechter Tausendsassa.
Er spielt Geige, singt, komponiert, schreibt, schauspielert, führt Regie, malt und ist der geistige Vater der weltberühmten Ente Alfred Jodocus Kwak.
Er reist mit seinen Vorstellungen um die Welt: von der Olympia in Paris, Carré in Amsterdam bis Carnegie Hall in New York. Im Frühjahr '27 fügt er hier erneut sein geliebtes CC Maasmechelen hinzu.