Nach der erfolgreichen philosophischen Sprechkomödie tsjik tsjak Wham spannen Thomas Claessens en Hendrik Kegels erneut zusammen. Diesmal nehmen sie eines von Shakespeares am meisten unterschätzten Werken unter die Lupe: The Comedy of Errors. In der Version von Thomas und Hendrik treffen vier Doppelgänger zu Beginn der Vorstellung aufeinander. Sie tragen denselben Mantel, dieselben Sneaker und Socken… sogar denselben Schnurrbart! Sie sehen sich so ähnlich, dass sie selbst Schwierigkeiten haben, sich voneinander zu unterscheiden. Was als kleine Verwirrung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Wirrwarr aus Missverständnissen. In dem Versuch, ihre Unterschiede zu betonen, verlieren sich die vier in einer immer absurderen Logik. Sie beginnen, einander zu spielen, um deutlich zu machen, wie unterschiedlich sie sind, sie ziehen die identischen Kleider des anderen an, doch sie verstricken sich immer tiefer in ein Labyrinth aus Personenverwechslungen. Bis sie nicht nur nicht mehr wissen, wer wer ist, sondern nicht einmal mehr wissen, wer sie selbst sind. Was, wenn wir nicht so besonders sind, wie wir selbst gerne glauben? Was, wenn du durch jemanden ersetzt werden kannst, der denkt, eine bessere Version von dir zu sein? Hendrik und Thomas untersuchen, warum wir diesen ständigen Drang verspüren, uns so voneinander zu unterscheiden, warum wir so große Angst davor haben, nicht einzigartig zu sein. Das ursprüngliche Shakespeare-Stück bleibt im Hintergrund präsent – oder holt die Fiktion die Realität und die Spieler selbst ein? A Comedy of Errors verspricht einen Abend voller Humor, Verwirrung und Missverständnissen. FC De Kampioenen, aber in Versen. Text, Konzept und Szenografie: Thomas Claessens en Hendrik Kegels Spiel: Laura De Geest, Thomas Claessens, Hendrik Kegels und Günther Lesage Eindregie und Coaching: Peter van den Eede Dramaturgie: Ruth Mariën Kostuumontwerp: Wim Muylaert Decor Uitvoering: Bruno Herzeele Lichtdesign: Sander Salden Productieleiding: Lara Vromman Zakelijke Leitung: Productieplatform Ouroboros Met mit Unterstützung der Vlaamse Overheid