IJSLAND ist kein Land, es ist eine Supergroup. Sef und Abel finden sich, stoßen sich ab und finden sich wieder wie geladene Teilchen, was eine Reihe von nuklearen Explosionen auslöst. Komplett aus dem Instinkt heraus kreiert, wurde IJSLAND 2, wie sein Vorgänger, in einer Woche zusammengestellt. Wieder komplett produziert vom Antwerpener Superproduzenten DJ Faisxl, dem fünften Beatle von IJSLAND. IJSLAND 2 hält dich fast 50 Minuten lang in Atem. Es bringt dich zum Lachen, Weinen, Schreien. Das Album handelt von Terror, Kuchen, Verschwörungen und Enttäuschungen. Unter dem Deckmantel von „mehr ist mehr“ mischt es die Genres ohne die geringste Zurückhaltung. Das Ergebnis? Eine Platte, die man als intensiv, komplex und erdrückend bezeichnen kann, ganz im Bild der Zeit, in der wir leben. Ihre zweite Co-Kreation mag zwar wieder in einer Woche entstanden sein, ist aber doppelt so lang wie die vorherige. Fünfzehn Titel, Intro und Outro inbegriffen, mit manchmal einem eingängigen Refrain in Auto-Tune, bereit, die Festivals und den AB Club anzuheizen. Zwischen IJSLAND 1 und IJSLAND 2 ist viel passiert. Regierungen sind gestürzt, Kriege haben gewütet. Sef hatte das beste Jahr seiner Karriere mit Lieve Monsters, seinem gefeierten Album, das ihm eine ausverkaufte Tournee einbrachte. Abel veröffentlichte mit Hang Youth das für die Edison Awards nominierte Album ER IS HOOP* und schrieb den Bestseller Chaotisch Denken Voor Gevorderden für Das Mag. ÜBER ABEL Abel van Gijlswijk. Wer kennt jemanden, der ihn nicht kennt? Erfolgsautor, Sänger von Hang Youth (der wichtigsten Punkband der Niederlande), Ikonoklast, nationaler Anarchist, Wesen aus Fleisch und Blut. ÜBER SEF Sef (Yousef Gnaoui) ist seit Jahren eine wichtige Figur der niederländischen Szene. Er hat mehrere Hits unter eigenem Namen und in anderen Projekten erzielt, Podcasts realisiert und verschiedene Preise gewonnen. Obwohl er schon lange aktiv ist, schafft es Sef, relevant zu bleiben und überrascht weiterhin mit einer einzigartigen Musik, die es ihm ermöglicht, seine künstlerischen Grenzen ständig zu verschieben.