Silence du chœur • Mohamed Mbougar Sarr Marie-Aurore d’Awans
Do., 4. Feb. 2027 · 20:00
Théâtre National Wallonie-Bruxelles, Brussels
„Après Mawda, ça veut dire tendresse“, Marie-Aurore d’Awans adaptiert mit der Dringlichkeit ihres Engagements für geflüchtete Menschen den Roman von Mohamed Mbougar Sarr.
Siebzig junge Männer aus Westafrika kommen in einem sizilianischen Dorf am Fuße des Ätna an, aufgenommen von einem lokalen Verein. Einige Bewohner engagieren sich, andere leisten Widerstand. Dann beginnt eine Zeit des Stillstands. Das Warten auf Papiere mit dieser Latenz, die das Misstrauen schürt und den Willen zermürbt. Im Laufe der Monate schwindet die Solidarität, während sich politische Gewissheiten in Frustrationen verwandeln. Die Tragödie, wie der Ausbruch des Vulkans, bereitet sich vor.
Eine außergewöhnliche Besetzung lässt dieses Fresko auf Französisch, Italienisch, Bambara oder Sérère lebendig werden. Eine großartige Chor-Fabel, die eine brennende Frage aufwirft: Was sind wir bereit, mit denen zu teilen, die ankommen?
Dieses Stück enthält Szenen mit Nacktheit, Stroboskopeffekte und laute Musik.
Coproduction Théâtre National Wallonie-Bruxelles
En Zusammenfassung
Die Vorstellung ist vom Roman von Mohamed Mbougar Sarr inspiriert.
70 junge Männer kommen aus Westafrika in einem Dorf auf Sizilien an.
Sie warten darauf, Papiere zu erhalten.
Spannungen beginnen im Dorf aufzutauchen.