Back from the almost-dead: die legendäre Rust Belt R&B Revolutionary Gospel der Soledad Brothers!
De Soledad Brothers aus Toledo, Ohio wurden lange Zeit mit dem Garage-Rock-Revival von Detroit Anfang der 2000er Jahre assoziiert, zusammen mit Geistesverwandten wie The White Stripes, The Detroit Cobras und The Dirtbombs. Sie entstanden aus denselben feurigen Wurzeln, demselben Zeitgeist und derselben lokalen Szene, wählten aber schnell ihren eigenen Pfad: lauter, lockerer, rauer.
Dennoch blieben auch Verbindungen zur Szene in Detroit bestehen. Zowel Jack wie Meg White erschienen auf der B-Seite ihrer Debütsingle und produzierten ihre erste LP im Jahr 2000, mit Meg White hinter dem Schlagzeug bei einigen Nummern (und mit der Band bis nach Diksmuide, für ihr Konzert im Jahr 2002 bei 4AD).
Sie ließen sich stark von John Lee Hooker, The Gun Club, Hound Dog Taylor und Sister Rosetta Tharpe beeinflussen, aber auch von weiter entfernten Schallwellen wie The Fall und Free-Jazz-Pionieren wie Albert Ayler. All diese Einflüsse verschmolzen zu einem völlig eigenen Sound, durchtränkt mit einer einzigartigen politischen Schärfe und rauen Kanten, die ihre Zeitgenossen nicht erkundeten.
Ihre vielgepriesenen, feurigen Liveshows haben in all den Jahren nichts an Kraft verloren. Im Gegenteil: Die Wut brennt heller als je zuvor und das Bühnenchaos klingt noch lauter. 2005 standen sie zum letzten Mal bei uns während des Eröffnungswochenendes unseres Konzertsaals; jetzt sind sie endlich zurück in Europa. Und natürlich durfte 4AD nicht auf dem Tourplakat fehlen.
Soledads, unite!