De Saint-Géry im Grand Hospice: Chronik einer vermiedenen Brüsselisierung
Sa., 25. Juli 2026 · 14:00
Halles Saint-Géry, Brussels
€10–15
Nach dem Seconde Guerre Weltkrieg unterzog sich Brüssel umfangreichen Arbeiten, um daraus eine moderne Stadt zu machen, ein echtes internationales Geschäftszentrum. Das ist der Beginn dessen, was man später „Brüsselisierung“ nennen wird: Der Bau von Bürotürmen, städtischen Autobahnen oder auch Parkplätzen führt so zum Verschwinden ganzer Teile des alten Stadtgewebes.
Man kann heute eine Liste der städtebaulichen Pläne erstellen, die zur Zerstörung historischer Gebäude geführt haben, geopfert auf dem Altar der tertiären Stadt. Aber was man weniger kennt, sind all die Projekte, denen Brüssel entgehen konnte: in hohen Kreisen ausgearbeitet, Gegenstand bedeutender Finanzierungen und detaillierter Analysen, brauchte es die ganze Hartnäckigkeit der Bewohner, die Arbeit der Verbände oder den Weitblick einiger gewählter Vertreter, damit sie aufgegeben wurden.
Mit diesem Besuch schlägt Ihnen die ARAU vor, die Geschichte von Projekten nachzuzeichnen, die – glücklicherweise – nicht realisiert wurden, welche drei heute emblematische Denkmäler aus der Brüsseler Landschaft hätten verschwinden lassen: die Halles Saint-Géry und die Sainte-Catherine-Kirche (bedroht durch ein Projekt eines „Mini-Rings“ mitten im Stadtzentrum) und das Hospiz Pachéco (welches einem Wohnblock hätte Platz machen sollen). Drei komplexe Fälle mit zahlreichen Wendungen, die mehrere Akteure einbezogen und schließlich drei „städtische Siege“ für die Stadt und ihre Bewohner bedeuteten!