Wenn aufgrund von Krieg, Erwärmung, aufständischer KI und Gender-Mislabeling die Lebensbedingungen auf der Erde immer unmöglicher zu werden drohten, wurde 2060 beschlossen, eine Siedlungs-Raumstation auf dem Mars zu bauen.
Vier Jahre später wird ein Team von Wissenschaftlern (zusammen mit etwa tausend befruchteten Eizellen) zum Mars geschickt, um dort die menschliche Zivilisation von Grund auf neu aufzubauen. Wenn jedoch das Quartett auf dem Mars ankommt und sie aus ihrer Gefrierzelle erwachen, erhalten sie die Nachricht von der Erde, dass inzwischen ein besserer Planet für den Neustart der Zivilisation gefunden wurde und dass ihre Mission nicht mehr wichtig ist. Aber ihr Trip zum Mars war ein One-Way-Ticket.
Hier sitzen sie nun.
Ein unmöglicher Planet entflohen für … ein sinnloses Dasein. Wartend auf Godot, aber es sei denn, Godot hat ein Raumschiff, werden sie sehr lange warten müssen. Das Quartett versucht dennoch das Beste daraus zu machen und die Grundprinzipien einer neuen Gesellschaft auf die Beine zu stellen.
Schon bald wird deutlich, dass das komplette Neudefinieren einer neuen Gesellschaft in der Praxis doch etwas weniger evident ist, als sie in der Theorie dachten. Basieren sie sich auf die Vergangenheit, versuchen sie wirklich etwas Neues? Ist eine Utopie eine Utopie? Können aus der Vergangenheit erzielte Erkenntnisse wirklich Weisheit für die Zukunft bieten oder sind wir dazu verdammt, immer wieder dieselben Fehler zu machen, ungeachtet auf welchem Planeten wir uns befinden?