Yuki: bedeutet ‚Schnee‘. In Japan sorgt ein einzigartiges Zusammenspiel von sibirischer Kälte, warmer Meeresluft und einem langen Gebirgszug jeden Winter für extremen Schneefall an der Westseite des Landes, während es anderswo trocken bleiben kann. Dieses schneereiche Gebiet, das ‚yukiguni‘, verwandelt sich in eine minimalistische Landschaft der Stille und Leere. Diese Stille schließt an den japanischen Begriff ‚Ma‘ (?) an: den bedeutungsvollen Raum zwischen den Dingen. Die Fotografie von Stef Van Alsenoy spiegelt dieses Gefühl von verhaltener Ruhe und leerem Raum wider. Die Ausstellung mit dem Titel ‚Yuki no seijaku‘ fängt diese stille, tragende Leere des Schnees ein.