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Bruno Vanden Broecke - Bekenntnis Musik

Bruno Vanden Broecke - Bekenntnis

Mi., 11. Nov. 2026 · 20:15
CC de Steenoven, Herzele
€22–26
Lasse Vonck ist als junger Künstler von Presse und Publikum zum Wunderkind ausgerufen und bejubelt worden. Dreißig Jahre später ist das nicht mehr der Fall. Dass die Menschen ihn mit den Jahren vergessen haben, findet er ein zu tragendes Schicksal, aber er ist auf der Suche; er sucht ein Ziel, Sinn. An einem Frühlingstag ohne Glanz ist Lasse beim Erwachen derart von sich selbst entfremdet, dass er nicht mehr genau weiß, wer er ist. Er kann sogar nicht mehr sprechen. Confessie ist inspiriert von der zeit- und widerhallslosen Geschichte De Gedaanteverwisseling van Franz Kafka. Es zeichnet ein Porträt des Menschen als stiller Protest. Ich habe wirklich nichts mit Autos aber ich hatte einen seltsamen Traum hat mich lange beschäftigt es geht um einen -wie sagt man das- einen Familienwagen Ich bin neun Jahre und meine Mutter und ich schauen aus dem Fenster Wir sehen einen stark muskulösen Mann im Unterhemd der einen nach dem anderen alle vier Reifen vom weißen Citroën BX meines Vaters demontiert danach holt er einen Vorschlaghammer heraus und schlägt alle Fenster in Scherben zerreißt fröhlich alle Sitze -vorne und hinten- in Fetzen reißt das Autoradio heraus bricht die Seitenspiegel ab zieht das Lenkrad heraus und meine Mutter schaut darauf und sie tut nichts und ich laufe nach draußen der Mann in seinem Unterhemd ist -puff- aufgelöst und ich will rufen ich will schreien aber es gelingt mir nicht es gelingt mir schon wieder nicht für mich selbst einstehen warum ist das so schwierig und ich schaue darauf, was vom Citroën übrig bleibt ich sehe das Plätzchen, wo ich immer saß als wir in den Urlaub aufbrachen In der Mitte des Rücksitzes so ein bisschen nach vorne zwischen meinem Vater und meiner Mutter Ellbogen auf der Seite ihrer Sitze und ich darf das Kassettchen wählen, um es in das Autoradio zu stecken ‚lieber kleiner Piranha zerfleische mich‘ Confessie ist ein neuer Theatertext von Raven Ruëll, geschrieben für und gespielt von Bruno Vanden Broecke. Beide machen zusammen schon 25 Jahre Vorstellungen, darunter Missie (2007), Para (2016) und Klink (2023). Ausführende: - De Speelman - Produktion - Bruno Vanden Broecke - Spiel - Raven Ruëll - Text & Regie - Fred Debrock - Foto - Gert Van Hyfte - Technik - Jimmie Dimmick - Verbreitung
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Veranstaltungsort
CC de Steenoven
Kerkkouter 40, 9550 Herzele
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