Ungarn, 132 Minuten Andor wohnt mit seiner Mutter Klára in Budapest zwischen den Ruinen der gewaltsam unterdrückten Revolution von 1956. Damals leisteten Tausende Bürger Widerstand gegen die Sowjetunion, wurden aber mit sowjetischen Panzern und Truppen konfrontiert. Andor findet Halt in der Erinnerung an seinen vermissten Vater, den er als Kriegshelden verehrt. Das Leben von Andor wird jedoch jäh gestört, als ein brutaler Mann behauptet, sein echter Vater zu sein. Dies stimmt nicht mit dem Idealbild überein, das seine Mutter ihm die ganze Zeit vorgehalten hat. Ein ergreifendes und tragisches, aber gleichzeitig wunderschönes Porträt von Budapest am Ende der 50er Jahre. Dieses moderne Kostümdrama wurde zudem auf Filmmaterial gedreht, wodurch Sepiatöne vorherrschen.