In „Kerff“ erzählt Sebastien Dewaele die Geschichte von Marcel Kerff, einem Metzgerssohn und Radrennfahrer aus der Voerstreek anno 1900. Dewaele macht aus Kerff keinen Helden, sondern zeichnet das Porträt eines Mannes, der sein Leben lang dienend im Schatten anderer stand und dem treu blieb, was er war – ein Knecht im Rennen, ein hingebungsvoller Bruder und später ein Butler, der bis zu seinem Tod diente.
„Kerff“ ist ein von Live-Musik unterstützter Monolog über Dienstbarkeit, Mitgefühl und den Wert des Kleinen. Terwijl Kerff teilt mit Humor und Leidenschaft seinen Lebensweg, und es entfaltet sich eine Geschichte über das Rennen, über das Menschsein, über die Liebe zur Familie und über eine Suche nach Demut in einer Welt, die heute nur noch Helden zu feiern scheint.
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Bezetting
Sebastien Dewaele (Spiel, Text), Ben Van Camp, Ben Brunin (Live-Musik), Daan Borloo (Dramaturgie)