MeToo in den Fünfzigern - Die Geschichte der Frauen im Rock ’n’ Roll
Di., 23. März 2027 · 14:30
c o r s o, Antwerp
€2–10
Frauen im Rock-Business, das ist keine einfache Geschichte. Jedes Jahrzehnt hat seine von der Industrie vorgefertigten ‚Püppchen‘. Aber Frauen mit echter Rock-Ausstrahlung und Glaubwürdigkeit, die auch auf Dauer noch etwas bedeuten? Nicht so viele, selbst heute nicht. Auch in jenen ruhmreichen Siebzigern und Achtzigern konnte man sie an einer Hand abzählen. Und in den Sechzigern kommt man auch nicht viel weiter als nur Janis Joplin. Aber wie war das dann in der noch früheren Vorgeschichte des Rock – jener sogenannten ‚Rock’n’Roll-Revolution‘ der Fünfziger? Und in den Jahren, die dem vorausgingen? Ja, es gibt schon einiges zu entdecken. Die großen Blues-Damen mit selbst damals schon starken Standpunkten über aggressive Männer, lesbische Beziehungen, Prostitution, … Einige streitbare Country-Sängerinnen und all der Widerstand, den sie bekamen. Es gab sogar eine weibliche Elvis, aber wie kommt es, dass wir davon so gut wie nichts hören? Robert Van Yper (Autor des Standardwerks Rock it) legt alles in einer fesselnden Lesung mit sozialer Deutung und vielen Musik- und Bildfragmenten dar.