Irgendwo entlang einer Landstraße steht Bowling Buffalo, ein Ort, der noch exakt so aussieht wie 1994 und der seit Jahr und Tag von vier jungen Frauen – den Buffalas – betrieben wird. Sie haben dort einst als Jobstudentinnen angefangen, aber inzwischen sind sie Teil des festen Inventars. In ihrem scheinbar ewigen Kokon warten sie auf Kunden, während sie sich über ihr lockeres Liebesleben streiten, Milchshakes trinken und Zigaretten rauchen. Bis eine von ihnen ihren Abschied ankündigt. Sie will eine neue Richtung in ihrem Leben einschlagen und das Bowling hinter sich lassen. All die Jahre haben die Buffalas in einem herrlichen Gefühl der Zeitlosigkeit gelebt, unter dem TL-Licht des Retro-Bowling-Dekors und ihrer eigenen ungezügelten Fantasie. Aber jetzt, da jemand das Konzept der ‚Endlichkeit‘ hineingetragen hat, fallen alle Kegel in Rekordtempo um. ‚Bowling Buffalo‘ ist eine Wildcard-Vorstellung von Compagnie Cecilia über Nostalgie, Dreißiger und mehr oder weniger verstaubte Träume. Gespielt von Hanne Timmermans, Lien Thys, Kiana Porte & Annelore Crollet, in einer Regie von Daan Borloo. Compagnie Cecilia zieht eine Wildcard für nicht-eigene Projekte, an die sie glaubt, und gibt den Machern all ihre produktionellen Trümpfe mit, um ihre Vorstellung zu realisieren.