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Beat it! Happening / Minimalist-maximalist Musik

Beat it! Happening / Minimalist-maximalist

So., 7. März 2027 · 14:00
Concertgebouw, Bruges
€16–31
Maximum impact with minimal resources: diese Idee zieht sich wie ein roter Faden durch das Beat it! Happening. Zum Beispiel kreiert Tristan Perich eine beeindruckende Klangarchitektur mit nur wenigen Instrumenten und elektronischen Impulsen. Julian Sartorius wiederum beginnt mit einem einzigen rhythmischen Muster, das sich in eine geschichtete Klanglandschaft entfaltet. Ein ähnliches Konzept liegt der South Indian Carnatic Musik zugrunde. Auch bei With Ensemble Quidni sehen wir ein Spiel zwischen Einfachheit und Fülle: mit einer begrenzten Anzahl von Musikern und historischen Instrumenten kreieren sie ein farbenfrohes Klanguniversum. Where Seijiro Murayama and Victor Guaita suchen den Minimalismus in einem extrem intimen Rahmen, Superdrum geht in genau die entgegengesetzte Richtung: mit über hundert Trommeln wird eine überwältigende Klangwand geschaffen, die das erstaunte Publikum wegbläst. Auf dem Programm Touki Delphine / Superdrum (Studio 1) Gigantisches mechanisches Trommelmonster Mit über hundert Second-Hand-Trommeln, gespendet vom Publikum oder gefunden auf Online-Marktplätzen, in Second-Hand-Läden oder auf Dachböden, baute Touki Delphine Superdrum. Eine selbstspielende Trommelinstallation, gespielt von Zweigen, die in den Wäldern und entlang von Straßenrändern gesammelt wurden. Das Ergebnis ist ein schrulliges, hämmerndes Biest aus Klang und Licht. Julian Sartorius & GAME / RLLRLRLLRRLRLRLRLLRLRLR (Konzertsaal) Get into the groove 23 Beats bilden die Basis für ein ununterbrochenes rhythmisches Muster, das sich ständig ganz leicht verschiebt. Veränderungen in Klang, Instrumentierung, Dynamik und Intensität erwecken diese Klanglandschaft zum Leben. Das Ergebnis ist eine zeitlose Reise von tranceartiger Wiederholung bis zu farbenfrohem rhythmischem Ausdruck. Victor Guaita & Seijiro Murayama / A practice of silence (Angel room) Trommel und Viola in parallelen Universen Zwei Stühle nebeneinander. Ein japanischer Perkussionist und ein spanischer Bratscher sitzen nebeneinander. In ihrer Performance von vorbestimmter Dauer reduzieren sie das Klangmaterial auf ein Minimum. Sie konstruieren keinen Dialog, noch streben sie nach Einheit. Dennoch schaffen sie einen ganz eigenen Klangraum. Trio Quidni / Building Bridges (Kammermusiksaal) Ein rhythmisches Fest mit historischen Instrumenten Trio Quidni vermischt mittelalterliche Klänge und traditionelle Rhythmen in einer feurigen Perkussionsreise mit seltenen Instrumenten, Improvisation, zeitgenössischen Kompositionen und ansteckender Musikalität. Können Sie Ihre Füße stillhalten? Ictus / Tristan Perich. Parallels (Konzertsaal Bühne) Elektronische Impulse & hypnotische Rhythmen In Parallels, der in New York ansässige Tristan Perich kombiniert Triangeln und Hi-Hats mit elektronischen 1-Bit-Sounds, die über kleine, separate Lautsprecher gespielt werden. Das Ergebnis ist eine faszinierende Klanglandschaft, in der Minimalismus und technische Präzision zusammenlaufen. Prathap Ramachandra & friends / South Indian Perkussionsmusik (Kammermusiksaal) Dynamisches Zusammenspiel von Rhythmus und reichen Klängen Meisterperkussionist Prathap Ramachandra und seine Begleiter tauchen Sie in jahrhundertealte South Indian Perkussionsmusik ein. Sie lassen ihrer Kreativität auf Instrumenten wie Ghatam, Mridangam und Khanjira freien Lauf, während sie Konnakol, die Kunst der vokalen Perkussion, erkunden. Obwohl diese Kunstform modern und virtuos klingt, schöpft die Musik aus einer jahrhundertealten Tradition.
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Veranstaltungsort
Concertgebouw
't Zand 34, 8000 Bruges
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