Die Entstehung der Zwingeul geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Ein Supersturm schlug damals ein Loch in den damaligen Dünengürtel. Durch diesen Durchbruch des Meeres entstand eine Rinne, die über Sluis bis zum heutigen Damme verlief. Nach und nach versandete das Zwin und auch durch die Eindeichung wurde die Zwingeul immer enger und das Zwin immer kleiner. Im Jahr 1872 wurde der Internationale Dijk um das verbleibende Gezeitengebiet angelegt, um das Meer endgültig vom Land fernzuhalten. Fast 150 Jahre lang blieb so ein dynamisches Gebiet von etwas mehr als 210 Hektar übrig. Allmählich wurde die Rinne immer schmaler und flacher, wodurch immer weniger Meerwasser hineinkam. Schlick und Salzwiesen sandeten zu und wurden mit Strandquecke bewachsen, einer aggressiven Grasart, die alles überwucherte. Es gab kaum noch Nahrung für Vögel. Der ideale Start eines Besuchs im Zwin ist eine Wanderung, die Hüttentour, von etwa 1,7 km Länge, die ungefähr eineinhalb Stunden dauert. Diese Wanderung ist für Rollator und Rollstuhl geeignet. Außerdem ist eine Erkundung des Besucherzentrums mit der Aussichtsplattform auch interessant. Wenn Sie mitfahren möchten, ist das zum Preis von 9 Euro möglich, Natürlich ist eine Voranmeldung mit eventueller Angabe des Mitfahrenwollens erforderlich, spätestens bis zum 3. September 2026 durch Überweisung von 16 Euro auf das Konto BE63 4752 0289 4108 der Flämischen aktiven Senioren - Brügge Beenhouwersstraat 37, 8000 Brügge