Sie tauchten 2019 vor den Augen und Ohren der breiten Öffentlichkeit mit L’Adresse auf, einem unerwarteten Album für diese drei jungen Künstler, die im Internet mit ihrer Serie von videoklippten Coverversionen „On vient gâcher tes classiques“ entdeckt wurden. Platin-Schallplatte, „Côte Ouest“ in aller Munde, ausverkaufte Konzerte, 47Ter (ein Name in Anlehnung an die Adresse des Festsaals ihres Viertels, erinnern wir uns) wusste von Anfang an, ihren originellen Stil durchzusetzen, weder ganz Rap noch komplett Chanson, eine beispiellose Mischung aus Worten und Melodien mit einem unwiderstehlichen Pop-Aroma. Pierre Paul, Blaise und Lopes, die drei Komplizen aus Bailly (Yvelines, 78), kehren nach drei Jahren der Unklarheit seit dem letzten Album zurück, hin- und hergerissen zwischen der Nostalgie der Jugend und der Desillusionierung der Erwachsenenwelt. Dieses neue Projekt ist eine Bestandsaufnahme des Vierteljahrhunderts: Wie schafft man es, in dieser Welt voranzukommen, ohne sich zu verlieren? Wie überzeugt man sich selbst, dass man sich dort wohlfühlen kann?