‚TRAUM‘ ist die zweite Vorstellung von Roeshoofd, inspiriert von der Kult-Graphic-Novel ‚Maus‘ von Art Spiegelman. Simon De Vos schrieb hierfür einen neuen Theatertext.\n\nSiem, ein junger Dreißiger, steht an einem Wendepunkt in seinem Leben. Seine Karriere als Theaterregisseur kommt nicht in Schwung und die Anerkennung, die er sich von seinem Vater Garnik wünscht, bleibt aus. Für seine neue Theatervorstellung beschließt Siem, Interviews mit seinem Vater aufzunehmen, in der Hoffnung, Antworten auf Fragen über eine komplexe und schmerzhafte Kriegsvergangenheit zu finden. Was folgt, ist eine Rekonstruktion, in der er versucht herauszufinden, wer er heute ist und vor allem, wer er sein will.\n\nIndem die Geschichte in eine unbestimmte Zeit und einen unbestimmten Ort verlegt wird und Tiermasken verwendet werden, wird es zu einer absurden Allegorie über einen großen Krieg zwischen Füchsen und Kaninchen.\n\n‚TRAUM‘ ist eine Suche danach, welche Spuren eine tierische Vergangenheit bei den nachfolgenden Generationen hinterlässt.\n\nEinführung um 19.15 Uhr durch Simon De Vos, Regisseur.\n\nAnlässlich dieser Vorstellung gibt es einen Kurs ‚Vorstellungsanalyse‘ am Montag, den 9. und 16. November.