Jedes Jahr sucht das Klarafestival gemeinsam mit anderen Programmgestaltern aus der Welt der klassischen Musik nach einzigartigen und vielversprechenden Kammermusikensembles. Für diese Musiker möchte der Wettbewerb Supernova ein Sprungbrett sein. Die zwei Preisträger gewinnen eine Konzerttournee durch Belgien, mit dem Klarafestival als erster Station. In diesem Konzert lernen Sie das Naka Quartet kennen.
Het Naka Quartet entstand aus dem gemeinsamen Wunsch, Kammermusik zu einem lebendigen Ort des Dialogs, der tiefen Zuhörbereitschaft und der künstlerischen Erkundung zu machen.
Naka (中), das japanische Wort für „Mitte“, „Verbindung“ oder „Inneres“, spiegelt ihre Vision von Musik als eine Kraft wider, die verbindet, hinterfragt und ein Gleichgewicht zwischen Stimmen, Stilen und Zeiten sucht.
Neugierig und engagiert erkundet das Naka Quartet ein Repertoire, das von den großen Werken (Haydn, Beethoven, Mendelssohn…) bis hin zu zeitgenössischer Musik reicht, mit Ausflügen zu Kreation und Improvisation.
Sie legen großen Wert auf neue Musik und arbeiten mit Komponisten von heute zusammen, sowohl in Belgien als auch international, darunter Daniele Bravi, Yves Balmer, Ayumi Nabata, Zihan Wu und Bastien David.
Noch kein Jahr nach ihrer Gründung gewannen sie den Wettbewerb SUPERNOVA, während sie sich unter der Anleitung renommierter Kammermusiker und auf Einladung von unter anderem Quatuor Diotima, dem Silesian Quartet, Francesco Filidei und Guy Danel weiter vervollkommneten. Sie luden das Ensemble zu Residenzen in den Spielzeiten 2025–2026 und 2026–2027 in Brüssel, dem Arsenal van Metz und Reggio Emilia ein, in Zusammenarbeit mit der Casa del Quartetto.
Het Naka Quartet tritt regelmäßig auf, sowohl in Belgien als auch im Ausland.
In dieser Spielzeit erhalten sie Medienaufmerksamkeit auf Klara und Musiq’3 und Auftritte sind geplant in Flagey, De Singel, Bozar, dem Musée Marmottan Monet, dem MIM, der Universität Paris Diderot sowie auf Festivals in Frankreich, Italien und Belgien.