Flo, Lili und Mina sind die Wächterinnen eines gefährdeten Tempels: der Maison Charlemagne, der familiären Konditorei. Seit zwei Jahrhunderten erhebt ihre Familie die Konditorei zu einer Lebenskunst und bringt „die Anmut von Mozart in die Crème fraîche“. Doch die Welt hat sich verändert. Zwischen diesen Bankratten und diesem mysteriösen Kunden, der ihnen ein hartes polizeiliches Verhör einbringt, geraten die drei Schwestern ins Wanken.
Konfrontiert mit dem Bankrott, leisten sie mit Eleganz und beißendem Spott Widerstand. Angesichts des Niedergangs des hausgemachten Handwerks und des Aufkommens des geschmacklosen Croissants entfalten sie einen wilden Wortwitz, einen ätzenden Humor und eine unerschütterliche Solidarität.
Les Pâtissières, eine bittersüße Komödie, in der man lieber elegant untergeht, als das Rezept des Vaters zu verraten. Ein köstliches und ergreifendes Stück über den Widerstand, die Weitergabe und den Mut, bis zum Ende aufrecht und stolz zu bleiben.
Jean-Marie Piemme, einer der wesentlichen belgischen Dramatiker, erzählt uns von diesen drei Schwestern in einer strukturierten, blumigen, politischen Sprache, die uns tief berührt. Piemme gibt uns den Geschmack für Schönheit und Genuss zurück. Die Mittelmäßigkeit sollte sich in Acht nehmen!
Wehren wir uns mit Genuss gegen die Bitterkeit der Welt.
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Von: Jean-Marie Piemme / Regie: Frederik Haùgness / Mit: Véronique Dumont, Jacqueline Nicolas, cécile van snick / Regieassistenz: Mathilde Bourguet / Szenografie: Noémie Vanheste / Kostüme: Laurence Hermant / Licht: Jérôme Dejean
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EINE PRODUKTION DES THÉÂTRE LE PUBLIC. MIT DER HILFE DER FÉDÉRATION WALLONIE-BRUXELLES – DIREKTION THEATER, UND DER UNTERSTÜTZUNG DES TAX SHELTER DES BELGISCHEN FÖDERALSTAATES ÜBER BESIDE.