Das Unsichtbare ist nicht nicht existent • Florence Minder Venedig Meer
Mi., 9. Dez. 2026 · 19:15
Théâtre National Wallonie-Bruxelles, Brussels
Florence Minder bestätigt hier sein Talent, poetische Welten zu schaffen, die trösten. Ein Spektakel, beleuchtet durch die Kraft der Schwerkraft. Vier Gewichte von je 200 Kilo, die an der Decke hängen, senken sich langsam ab, und die durch ihren Fall erzeugte Energie speist zwei Drittel des Lichts der Vorstellung. Wenn sie den Boden berühren, erlischt das Licht. Eine erstaunliche Vorrichtung, die die Energie in Bewegung sichtbar macht und die Logik der Vorstellung ankündigt. Energie ist auch das, was die Geschichte von Eva und Rinus durchzieht, Freunde, die zusammenleben und Moïra, sieben Jahre alt, großziehen. Das Kind wird zu unserem Führer in dieser Welt, in der die wesentlichsten Dinge nicht wahrnehmbar sind: die Fäden der Freundschaft, die Eva und Rinus verbinden, aber auch die Krankheit, die letzteren trifft, ohne Hoffnung auf Heilung. Wie stellt man das dar, was man nicht sieht? Mit ihrer einzigartigen Stimme entfaltet die Kompanie Venedig Meer ein farbenfrohes visuelles Universum, in dem die Begegnung der Wissenschaft mit dem Intimen uns einlädt, das, was uns umgibt, anders zu betrachten. Eine Reise, die gleichzeitig sanft und klar ist, um die schöpferische Kraft menschlicher Emotionen wie die natürlicher Phänomene wahrzunehmen. Im Rahmen von IN THE (K)NOW, organisiert von Ohme
En. Zusammenfassung: Vier Gewichte von 200 Kilo hängen an der Decke. Während sie langsam sinken, erzeugen sie die Energie, die das Stück beleuchtet. Moïra, 7 Jahre alt, führt uns durch die Geschichte der beiden Erwachsenen, die sie großziehen. Man spricht über unsichtbare Dinge: Freundschaft, Emotionen, Krankheit. Ein poetisches Universum, um das zu zeigen, was man nicht sieht.