Im Jahr 1959 gibt François Truffaut auf dem Filmfestival von Cannes den Startschuss für die Nouvelle Vague, die Filmströmung, die die Filmgeschichte gründlich durcheinanderwirbelt. Ein Jahr später debütiert der 29-jährige Jean-Luc Godard mit À bout de souffle, einem Film, der radikal mit den damaligen Filmtraditionen bricht und eine Schockwelle durch das Kino des 20. Jahrhunderts jagt. Damit tritt Godard endgültig aus dem Schatten seiner Cahiers du Cinéma-Kollegen François Truffaut und Claude Chabrol. Aber À bout de souffle kommt nicht ohne Schlag oder Stoß zustande. Genau dieser turbulente Entstehungsprozess steht im Mittelpunkt von Nouvelle Vague des amerikanischen Regisseurs Richard Linklater. Genau wie das Original ist der Film stilvoll in Schwarz-Weiß gedreht und durchtränkt von unwiderstehlicher Fifties & Sixties-Atmosphäre. Erwarten Sie kein intellektualistisches Dokudrama, sondern einen geistreichen Film voller Schwung, Charme und cinephiler Augenzwinkern, bevölkert von einem Zug legendärer französischer Filmfiguren. “Es hätte leicht auf eine schlechte Partie Imitation hinauslaufen können, aber Nouvelle vague zuckt wie ein Bonvivant mit den Schultern. Amüsieren tut er maßlos. Einen Film machen? Manchmal ist es nur eine Frage des Wagens. Vive le cinéma!” - De Standaard 105 MIN / FRANKREICH - VEREINIGTE STAATEN / 2025 / 12+ REGISSEUR RICHARD LINKLATER CAST GUILLAUME MARBECK, ZOEY DEUTCH, AUBRY DULLIN