Und wenn die Leere genauso viel aussagen würde wie das Subjekt selbst?
Durch diese Bilderserie haben die Teilnehmer des Fotoworkshops der UDA Louvain-la-Neuve die Kunst des Minimalismus erkundet,
wo jede Linie, jede Form und jeder Schatten seinen richtigen Platz findet. Indem sie den Raum atmen ließen, lernten sie, das
Wesentliche zu enthüllen und der Einfachheit Sinn zu verleihen.
Fernab von der Anhäufung laden diese Kompositionen dazu ein, den Blick zu verlangsamen. Ein isoliertes Objekt, eine ferne Silhouette, ein diskretes Licht oder eine Horizontlinie werden dann zu Trägern einer Emotion, einer Geschichte oder einer Frage.
Der Minimalismus erinnert uns daran, dass manchmal das, was nicht gezeigt wird, genauso wichtig ist wie das, was erscheint.
In diesem Gleichgewicht zwischen Präsenz und Abwesenheit wird die Leere zu einer Sprache für sich.
Vernissage am 25. August um 17:30 Uhr