Wawa steht auf ihrem Dach. Das Wohnhaus, in dem sie wohnt, ragt 12 Stockwerke hoch über alles hinaus. Unten rast die Stadt vorbei. Oben ist alles still und weich. Hier kann Wawa alles sein, mitwachsen mit den Stunden, der Jahreszeit und dem Wind in ihrem Kopf.
Eines Tages steht ein Mädchen auf ihrem Dach.
Sie springt hinein, rast vorbei, schaut Wawa an, rollt mit ihren Augen, verschwindet und kehrt zurück. Sie sucht ihre Mutter und sich selbst, denn die hat sie kurz verloren.
Zwei Charaktere treffen einander: die eine ist ein ‚normaler‘ Teenager, die andere ist… etwas ‚anders‘. Ihr Versuch zum Dialog führt zu absurden Gesprächen, überraschenden Gestaltwandlungen und unerwarteten intimen Momenten.
WAWA ist eine reizarme Vorstellung, die auf spielerische Weise das Thema Neurodivergenz & Autismus anschneidet.