Zusammen mit dem Videokünstler Marcel Wierckx und dem Musiker/Organisator Peter Ouwerkerk bringt der Organist Luc Ponet eine spektakuläre Performance, in der der uralte Wunsch, Musik und bildende Kunst miteinander zu vereinen, zu neuem Leben erweckt wird, mit Poesie und künstlicher Intelligenz als zwei zusätzlichen, überraschenden Zutaten.
Während der Vorstellung erklingt live auf der Orgel Musik von Johann Sebastian Bach, darunter Teile aus Bachs Musikalisches Opfer. Gleichzeitig werden faszinierende Bilder sichtbar, die auf Gemälden von Paul Klee basieren und die buchstäblich auf und um die Orgelfront zum Leben erwachen. Das Ergebnis ist ein farbenfrohes Konzert, präsentiert als polyphone Komposition, in der Musik, Bild und Wort zusammenfließen.
Zwischen den Kompositionen von Bach erklingt noch eine dritte Ebene: eine durch künstliche Intelligenz generierte Klanglandschaft, die die Werke miteinander verbindet und das Konzert zu einem durchgehenden Ganzen macht. Darüber hinaus werden zwei neue Kompositionen aufgeführt: eine Klanglandschaft basierend auf dem Gedicht „Die Stille der Welt vor Bach“ von Lars Gustafsson und eine neue audiovisuelle Komposition für Orgel, erstellt mit Hilfe von KI-Techniken. Marcel Wierckx, der international als Pionier in der Anwendung dieser Technologien innerhalb der audiovisuellen Kunst gilt, entwarf und betreut während der Vorstellung das live projizierte Bild und die Klanglandschaften. Organist ist, wie oben bereits erwähnt, Luc Ponet.
Der Eintritt ist frei