Basierend auf dem erfolgreichen Buch ‚De Vader‘ von Florian Zeller Nadat, als der einst so sprühende André auch seine letzte Heimpflegerin verjagt hat, sieht seine Tochter Anne keinen anderen Ausweg, als ihren Vater mit Demenz zu Hause aufzunehmen. Die Pflege für André setzt die Beziehung zwischen Elternteil und Kind unter Hochspannung. Was folgt, ist ein verwirrendes Labyrinth, in dem Wahrheit und Fiktion sich immer schwieriger voneinander unterscheiden lassen. ‚De Vader‘ ist ein psychologisches Drama, das einen intimen Blick auf die zerbröckelnde Realität eines Mannes mit Demenz wirft. Ein faszinierendes Familienporträt, in dem die Limits von ‚gern haben‘ und ‚bedingungsloser Liebe‘ bis zum Äußersten getrieben werden. Wie kommuniziert man mit jemandem, der eine andere Realität erfährt? Wie nimmt man langsam Abschied von jemandem, der einen nicht mehr erkennt?
‚De Vader‘ (Florian Zeller) wurde unter internationalen Preisen begraben und die Verfilmung mit Anthony Hopkins und Olivia Colman aus dem Jahr 2020 erlebte einen enormen Erfolg.
één zee ist das Theater-Produktionshaus von Ann De Winne und Frank Aernout und brachte bereits früher die Repertoire-Produktionen ‚Achter de Schermen‘ (mit u.a. Carry Goossens und Frans Maas), ‚Thuis‘ (von Hugo Claus, mit u.a. Koen Van Impe, Marleen Merckx und Marilou Mermans), ‚Hamlet‘ (mit u.a. Michiel De Meyer) und ‚Groenten uit Balen‘ von Walter van den Broeck (in einer Regie von Stany Crets mit u.a. Koen De Bouw, Ben Segers und Tania Van der Sanden).