Boze Geesten ist eine Theaterbearbeitung des Romans von F.M. Dostojewski. Im Mittelpunkt steht die Frage: Ist Gewalt zulässig und wenn ja, bis zu welchem Grad? Themen rund um Macht, Ideologie und Glauben stehen dabei im Zentrum. Mit dieser Vorstellung vervollständigt LAZARUS seine Reihe von Bearbeitungen der vier großen Romane von Dostojewski. Nach unter anderem Idiot, Karamasow und Schuld und Sühne machen sie sich an Boze Geesten, den politischsten Roman der vier.
Die Geschichte spielt in einer kleinen, reichen Gemeinschaft auf dem Land, wo die Ruhe gestört wird, als eine junge Generation aus Unzufriedenheit eine Revolution entfesseln will. Ihr Ansatz ist rücksichtslos und destruktiv, ohne einen klaren Plan für die Zukunft.
Nihilisten und Sozialisten, Gott und alte Machtstrukturen prallen aufeinander. Böse Geisterhaftigkeiten und dämonische Unschuld wechseln sich ab in einer Parade leidenschaftlicher Charaktere, die für ihre Ehre und ihre Überzeugungen kämpfen — auch diejenigen, die glauben, dass sie an nichts glauben.