BREZZA packt Quartette von Jean-Baptiste Quentin le Jeune aus: ein beinahe vergessener Tonkünstler, der zwischen 1718 und 1750 in Paris Furore machte. Quentin spielte Geige in der Académie Royale de Musique und schrieb ein beeindruckendes Œuvre zusammen: 36 Violinsonaten, 80 Trios und 7 Quartette. Mit letzteren gesellte er sich zu den allerersten französischen Komponisten, die sich an das damals aufkommende Genre wagten. Seine Quartette kombinieren italienische Eleganz mit deutscher Architektur und französischer Raffinesse, verschwanden aber jahrhundertelang aus dem Blickfeld – bis jetzt. BREZZA bringt historische Instrumente in Stellung und stützt sich auf barocke Traktate, um die Musik so getreu wie möglich zu interpretieren. Dieses Ensemble ist ein Preisträger, der Lorbeeren bei Wettbewerben in Barcelona, Gijón und Utrecht erntete, und während des International Young Artist Presentation (IYAP) von Laus Polyphoniae 2022: ein Grund mehr, Quentins Comeback aus der ersten Reihe zu erleben!