Eine tragikomische Suche nach dem, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.
Wenn Krieg, Klimaerwärmung, aufständische KI und Identitätskonflikte das Leben auf der Erde unerträglich machen, entscheidet die Menschheit, neu zu beginnen – auf dem Mars. Im Jahr 2060 startet eine Mission mit fünf Wissenschaftlern und etwa tausend befruchteten Eizellen, um eine neue Zivilisation zu gründen. Vier Jahre später erwachen sie aus ihrem Kryoschlaf… um zu entdecken, dass die Erde inzwischen einen besseren Planeten gefunden hat. Ihre Mission? Abgesagt. Ihr Ticket? Nur Hinflug.
Fest auf einem kargen Planeten, ohne Ziel oder Zukunft, versucht das Fünfergespann, dennoch etwas daraus zu machen. Sie bauen, diskutieren, stoßen zusammen und suchen verzweifelt nach Sinn in ihrem sinnlosen Dasein. Mit Hilfe (oder Hindernis) eines launischen Roboters und einer Kontaktperson auf der Erde, die immer weniger reagiert, versuchen sie, eine neue Gesellschaft auf die Beine zu stellen.
Aber wie fängt man damit an, wenn die Menschlichkeit selbst zur Diskussion steht?
„Mars 2064“ ist ein tragikomischer Blick auf unseren Drang zu überleben, zu erschaffen und neu zu beginnen – selbst wenn wir dafür zuerst auf einen toten Planeten umziehen müssen.
Nach der tragikomischen TV-Serie „AMATEURS“ (2014) und dem für Canneseries nominierten Mystery-Thriller „MORESNET“ (2024) ist dies das dritte Mal, dass Frank Van Passel und Jef Hoogmartens zusammenarbeiten.
Ausführende:
- Jef Hoogmartens - Szenario
- Frank Van Passel - Regie
- Peter Van den Eede & Nico Sturm - virtuelle Präsenz
- Boris Van Severen | Birgit Aertgeerts | Daphne Wellens & Joke Emmers - Spiel