Eine Silhouette im Tutu wartet auf ihr Publikum, bereit, ihnen das zu tanzen, worauf sie sich schon lange vorbereitet: ein Solo aus Schwanensee. Bereit, alles zu geben.
Nach und nach teilt sie: ein Detail, eine familiäre Anekdote, ein Stück Geschichte oder eine Definition, die ihr für das Verständnis ihres Werkes unerlässlich erscheinen.
In ihrer ersten Schöpfung zeichnet Yentl Rousseau-Piot, belgisch-ungarische Künstlerin, die Geschichte des Kommunismus in Osteuropa nach und hinterfragt die Auswirkungen, die er auf zukünftige Generationen hatte.
RUFT MICH NICHT GENOSSIN (NE M’APPELEZ PAS CAMARADE) erforscht Fragen der Identität und des politischen Intimen mit Humor, Zärtlichkeit und viel Großzügigkeit.