Vaughan Williams, Vivaldi und Britten bieten einen jubelnden Tribut an die Kraft des Frühlings. Jeder auf seine Weise schöpfen sie aus verschiedenen Stimmen der Vergangenheit, um das Erwachen der Natur und den ewigen Kreislauf des Lebens zu feiern. Von gedämpften Echos bis zu einem triumphalen Finale: Willkommen im Frühling.
Eine überschwängliche Ode an den Frühling
In seiner Fantasia on a Theme by Thomas Tallis interpretiert Ralph Vaughan Williams eine Hymne aus dem sechzehnten Jahrhundert neu. Durch die Teilung des Orchesters erzeugt er ein magisches Echo innerhalb der Musik, das Träume von alten englischen Kathedralen heraufbeschwört. Mit ähnlicher Meisterschaft lässt Antonio Vivaldi Instrumente miteinander sprechen, tanzen und konkurrieren — klar und frisch, Musik, die in venezianischem Sonnenschein getränkt ist.
Und dann kommt der Frühling! Benjamin Britten entfesselt seine grenzenlose Fantasie in der Spring Symphony und bringt ein großes Orchester, drei Gesangssolisten, einen vollen Chor und einen Kinderchor zusammen. Der Übergang vom düsteren Winter zu einem Frühling voller neuem Leben wird mit einer kollektiven, überschwänglichen Freude gefeiert. Dies ist kein sanfter Bach, sondern eine kraftvolle, unaufhaltsame Naturgewalt, die den Winter entschlossen verbannt. Geschrieben unmittelbar nach den dunklen Kriegsjahren, ist es eine erfrischende Explosion der Freude — nicht nur für die Jahreszeit, sondern für eine hoffnungsvolle Zukunft.
Flagey, Brussels Philharmonic, Vlaams Radiokoor
€ 41 > € 5