Es ist die Geschichte eines Mädchens, das aus dem Stillstand ausbricht, um das Hetero-Modell zu sprengen, das sie erstickt. Auf der Bühne fordert sie es zum Duell in einem Akt der unruhigen und jubelnden Befreiung.
Angetrieben von der Dringlichkeit zu sagen, startet sie die Tracks ihres eigenen Lebens und konfrontiert die romantische Liebe, die traditionelle Familie und all das Drumherum. Zwischen Konzertatmosphäre und Siedlungsgarten nimmt sie uns mit in ihr erstes Jahr der Mutterschaft, ihr Leben in einer Wohngemeinschaft oder in die Erzählung vom Tod einer Freundin.
Aus diesen manchmal trüben Zonen gräbt sie die Wut und eine emanzipatorische Freude aus. Schritt für Schritt gewinnt ein Grollen in ihr und um sie herum an Stärke... Es zeichnet sich dann eine neue Welt in der Entstehung ab, in der man sagen könnte „es gab Glück, und wir lebten“.
NORMCORE ist ein lustiges und brodelndes Ein-Frau-Stück, in dem ein Mädchen einem erstickenden Beziehungsmodell einen Tritt gibt. Eine intime Fiktion, getragen von Rap, Elektro und Neo-Soul.