Mit einer spritzigen Mischung aus Post-Punk, Disco, Glam Rock, New Wave und Electroclash begibt sich Lézard auf die Bruchlinie zwischen Komödie und Tragödie – Nummern, die sich entfalten wie ein komisches Theaterstück und die Kakophonie hinter den Kulissen. Das Debütalbum Que Se Passe t-il ist ein Diorama, in dem sich Herzensbrecher, Voyeure, Eskapisten und Träumer unter einer zerbrochenen Discokugel vermischen. Lézard richtet die Kamera ratlos auf sich selbst: Was zum Teufel ist los auf diesem großen blauen Felsen? Met Lézards erste Reihe von Singles, das aufpeitschende „Nothing At All“ als Startschuss, wurde Lézard in rasantem Tempo zu einer Live-Sensation der Extraklasse. Festivals auf der Reeperbahn, das MaMA Festival, The Great Escape, Nurnberg Pop, Left of the Dial, Pukkelpop, Best Kept Secret, Eurosonic und Radiance mussten daran glauben. Que Se Passe t-il kann man sowohl eine Break-up- als auch eine Comeback-Platte nennen: Die fünf Seelen, die Lézard bilden, haben die Party-Phase mittlerweile im Rückspiegel gelassen. Alle Geister und Fragmente jener wackeligen Nächte aufgesogen und zusammengepresst, um anschließend wieder losgelassen zu werden in widerspenstigem Disco-Punk, der Körper und Geist auf eine ungestüme Weise beherrscht.