Wie weit reichen die Echos einer Geschichte, die man selbst nie erlebt hat? Wenn Migration nicht nur eine physische Ortsveränderung ist, sondern eine Last, die über Generationen hinweg nachwirkt. Wie trägt man dann den Schmerz eines anderen, der auch einem selbst wehtut? Mit Humor und Charme präsentiert Farida einen Monolog über Verlust, Resilienz und das Überleben. Spoken Word, Theater und Geschichten verschmelzen miteinander. Farida ist Spoken-Word-Künstlerin. Sie wuchs in den achtziger Jahren in einer marokkanischen Bergarbeiterfamilie in Limburg auf. Schon in jungen Jahren war sie von Kunst fasziniert, erhielt jedoch keine Gelegenheit, eine künstlerische Ausbildung zu absolvieren. Das Lesen und Schreiben konnte sie sich jedoch aneignen. Sprache wurde für sie zu einem Weg, die Welt zu entdecken und ihr Bedeutung zu verleihen.