Mai 1940. Terwijl Europa am Rande des Krieges verkehrt, kreuzen im ikonischen Flagey-Gebäude in Brüssel – von wo aus das nationale Radio sendet – die Wege von Elza, einer jungen Schauspielerin, die ihre ersten Schritte in den Hörspielstudios macht, und Berre, einem beginnenden Klangmann mit einem fast magischen Gehör. Ihre Begegnung entzündet einen Funken und lässt sie über sich selbst hinauswachsen. Aber wird Liebe allein genug sein, wenn der Sturm einmal losbricht?
Frank Van Passel (bekannt von Manneken Pis und Villa des Roses) bringt mit Radioman eine mitreißende Liebesgeschichte über Leidenschaft, Fantasie und die Suche nach Empathie und Menschlichkeit in dunklen Zeiten. Obwohl der Film sich am Vorabend des Tweede Wereldoorlog abspielt, strahlt er vor allem Wärme und Hoffnung aus. Diese positive Einstellung macht Radioman auffällig innerhalb des WKII-Genres: ein Film mit einem ganz eigenen Charakter und einem frischen Blick auf eine vertraute Periode.
In dieser magischen Ode an die Welt des Radios tauchen ganz viele bekannte Gesichter aus Flandern auf, aber es sind vor allem die jungen Talente Jef Hellemans und Femke Vanhove, die glänzen als das zentrale, verliebte Duo. Sie geben dem Film sein Herz und machen aus Radioman eine berührende und stimmungsvolle Erfahrung.
Presse:
''Nach 14 Jahren Stille liefert Frank Van Passel mit ‚Radioman‘ seinen schönsten Film ab: “Prächtig, bis in jede Ecke des Bildschirms” - Het Nieuwsblad
''Eine Ode an das Radio mit einer Glanzrolle für das Flagey-Gebäude'' - Bruzz
''Bemerkenswert: obwohl wir in der Ära des CGI leben, erweckt Regisseur Frank Van Passel de Brusselse Skyline von 1940 zum Leben mit Hilfe von gezeichneten Hintergründen. Eine seltsame Wahl, aber es funktioniert: die aquarellartigen Dekors und die merkwürdigen Kurven und Formen des Flagey-Gebäudes verleihen ‚Radioman‘ eine beinahe märchenhafte Zeitlosigkeit.'' - Humo