Flagey eröffnet seine Klassik-Saison mit zwei wahren Juwelen des Kammermusik-Repertoires: den Klavierquintetten von Antonín Dvořák und Johannes Brahms. Nach einem ersten erfolglosen Versuch in diesem Genre zerstreut Dvořák alle Zweifel in seinem Klavierquintett Nr. 2 in A-Dur, das von einer außergewöhnlichen melodischen Vitalität widerhallt, inspiriert von slawischen Tanzformen wie der Dumka und dem Furiant. Le Quintette mit Klavier in f-Moll von Brahms entstand ebenfalls aus einer langen Suche: erst nach unbefriedigenden Versionen für Streichquintett und dann für zwei Klaviere fand Brahms im Klavierquintett den idealen Klang für diese Musik.
Um diese Meisterwerke zu interpretieren, versammelt sich ein außergewöhnliches Ensemble um den Pianisten Valère Burnon, Offenbarung des Concours Reine Elisabeth im letzten Jahr mit einem Troisième Prix sowie den Publikumspreisen von VRT Canvas-Klara und Musiq3. Avec Adam Suska und Amia Janicki (Violinen), Natanael Ferreira (Viola) und Jorge Giménez (Cello), alle wie Burnon selbst an der Chapelle musicale Reine Élisabeth ausgebildet, ist er von idealen musikalischen Partnern umgeben.