Le Senghor - Centre Culturel d’Etterbeek, Brussels
Ihr sensibler Blick hinterfragt, was soziale Kategorisierungen formen, während sie gleichzeitig bekräftigt, dass sie nicht die Gesamtheit unserer familiären Identitäten definieren.
Als Werkzeug der Fürsorge und Führung für die Künstlerin verbindet der Tarot hier individuelle Erfahrungen mit kollektiven Kämpfen. Jede der Karten verkörpert die Facetten dieser vielfältigen Elternschaften: mentale Belastung, Erschöpfung und Einsamkeit, aber auch Liebe, Geschwisterlichkeit, Übertragung und die Freiheit, Familie außerhalb der cis-hetero-patriarchalen, ableistischen oder kapitalistischen Normen zu gründen. Diese Werke beschwören konkrete Alltagssituationen herauf, die unsere Erlebnisse mit den gesellschaftlichen Strukturen in Resonanz bringen.
Dank digitaler Collage und handgemalter Texturen schafft Ambrose Räume, in denen es möglich ist, vollständig zu existieren und sich auszuruhen. Durch diese Ausstellung bekräftigt sie künstlerisches Schaffen als Werkzeug des Widerstands und der Transformation und eröffnet einen Horizont der Hoffnung für eine gerechtere Welt.
Die Ausstellung ist während der im Senghor geplanten Veranstaltungen kostenlos zugänglich oder auf Reservierung: b.paumen@senghor.be
In Partnerschaft mit der Ligue des Familles