Migräne ist die häufigste neurologische Erkrankung, um die sich noch immer viele Missverständnisse ranken. Etwa 1 von 3 Frauen und 1 von 6 Männern sind im Laufe ihres Lebens davon betroffen. Ein Migräneanfall kann sehr invalidisierend sein und hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität, insbesondere bei Menschen unter 50 Jahren. Dennoch gibt es noch viele Missverständnisse über Migräne. Es ist nämlich viel mehr als nur Kopfschmerzen. Aufgrund des Stigmas rund um die Erkrankung fühlen sich viele Menschen mit Migräne zu oft unverstanden. Während dieser Informationsveranstaltung erläutert die Neurologin Dr. Adinda De Pauw, Mitautorin der Bücher „Migräne“ und „Migräne in Frage und Antwort“, das Krankheitsbild der Migräne anschaulich. Was passiert genau im Gehirn während eines Anfalls? Welche Symptome und Auslöser spielen eine Rolle? Was kann man während eines Anfalls tun und welche Möglichkeiten gibt es, Migräne präventiv anzugehen, mit oder ohne Medikamente? In Zusammenarbeit mit dem lokalen Dienstleistungszentrum Dorpshuis. Die Anmeldung ist online, über den Empfang des Dorpshuis oder in der Bibliothek selbst möglich.