„Waves of prayer“ ist eine gemeinschaftsorientierte Erfahrung, eine friedliche Begegnung mit Fremden (Sit-in), bei der die Teilnehmer eingeladen sind, eine einfache Handlung mit Ton auszuführen; dies in Stille, mit Absicht und in Nähe. Es ist ein gemeinsamer Akt der Reflexion und des Widerstands, der uns daran erinnert, was uns im täglichen Leben verbindet und uns zum Wesentlichen zurückführt. Inspiriert vom Rosenkranz, der immer noch in verschiedenen spirituellen Kreisen verwendet wird, ist es eine Aktivität, die das soziale Gefüge der Gemeinschaft nachahmt und stärken soll. Die Praxis ist repetitiv, meditativ und auf eine gewisse Weise performativ, aktiv getragen von allen Teilnehmern. Sie reflektiert Themen wie Gemeinschaft, Ritual, Kontemplation, Raum/Territorium, Handarbeit, das Konzept der Zeit, Verbindung und menschliche Interkonnektivität.