Reisende zwischen Tradition und Erneuerung
Tamala bedeutet „Reisende“; und genau das sind diese vier Musiker. Sie pendeln mühelos zwischen Senegal und Belgien, zwischen Kora und Geige, zwischen überlieferten Traditionen und einem zeitgenössischen europäischen Touch.
Auf ihrem dritten Album Diboli – benannt nach dem Dorf an der Grenze zwischen Senegal und Mali, aus dem die Vorfahren von Mola Sylla stammen – umarmt Tamala zum ersten Mal das Quartett. Eine Hommage an die vielen vergessenen Musiker, die die reichen westafrikanischen Musiktraditionen geformt haben. Diese spirituelle Verbindung zur Vergangenheit atmet jede Note.
Mola Sylla überrascht mit einer kraftvollen Stimme und einer Reihe selbstgebauter Instrumente. Koravirtuoos Bao Sissoko groovt und komponiert. Wouter Vandenabele fügt auf der Geige einen zeitgenössischen Touch hinzu. En Olivier Vander Bauwede färbt das Ganze mit einer bluesigen Mundharmonika. Zusammen sind sie mehr als die Summe ihrer Teile.