Im vergangenen Dezember verbrachte Ju, eine Bürgerin aus Mons, einen Monat in Hebron, um die Realität des Lebens unter Besatzung von innen heraus zu entdecken.\n Durch Audio-Erzählungen aus Begegnungen vor Ort bietet sie einen feinfühligen und verkörperten Ansatz des Alltags in Palästina, der sich auf das Erlebte und Gefülte konzentriert. Diese Zeugnisse lassen die vielfältigen Realitäten des Lebens unter Besatzung hörbar werden: Bewegungseinschränkungen, Fragmentierung der Gebiete, Zugang zu Ressourcen, aber auch die Auswirkungen auf den Körper und die sozialen Bindungen.\n Die Begegnung wird durch den Beitrag von Marianne Blume bereichert, der historische und geopolitische Hintergrundelemente beisteuert, um die aktuelle Situation im Westjordanland und in Gaza besser zu verstehen.\nEine Spendenkasse wird in Solidarität mit „Aida Youth Center“, einer Jugendorganisation in der Nähe von Bethlehem, angeboten.\nEine Partnerschaft mit dem CEPAG Mons-Borinage.