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Die drei Musketiere
Theater

Die drei Musketiere

Do., 3. Sept. 2026 · 20:30
Théâtre de Toone, Brussels
€15–20
In Zusammenarbeit mit Auguste Maquet schreibt Alexandre Dumas „Les Trois Mousquetaires“. Sie heißen Athos, Porthos und Aramis (alle haben existiert, gehörten jedoch nicht derselben Generation an). Sie stehen im Dienste Ludwigs XIII.\n\nAus seiner Heimat Gaskonie auf einem gelbfarbigen Klepper mit einem Empfehlungsschreiben seines Edelmann-Vaters an Herrn von Tréville, den Hauptmann der Garden in Paris, angekommen, muss d’Artagnan sich seine schöne Kasacke der Musketiere verdienen. Er beginnt damit, sich mit denen zu duellieren, die seine unzertrennlichen Freunde werden sollen.\n\nDie Liebe, die d’Artagnan für Constance Bonacieux (Constanske bei Toone), die treue Zofe Anna von Österreichs, empfindet, stürzt ihn in das Abenteuer der sogenannten „Besätze der Königin“: zwölf Diamantbesätze, Geschenke des Königs, die die Königin an Buckingham verschenkt hatte. Auf Anstiftung des Kardinals Richelieu, der die Königin zu Fall bringen will, fordert Ludwig XIII. seine Gemahlin auf, sie beim nächsten Hofball zu tragen. Diese Besätze sind in Wirklichkeit Metallspitzen, die Bänder abschließen. Im Falle der Königin von Frankreich sind diese Besätze mit Diamanten besetzt.\n\nAus Gründen der Bühnenbequemlichkeit und auch durch eine Verwechslung von Erzählungen wandeln sich diese Besätze bei den Toone der Vergangenheit zum Halsband der Königin. Diese Episode entspringt wahrscheinlich einem anderen Roman von Dumas: „Le Collier der Königin“, der seine Quelle in der Halsbandaffäre von 1785–1786 hat, einem Skandal, der am Ende des Ancien Régime in Frankreich ausbrach, infolge eines Betrugs, den Gräfin de la Motte mit Hilfe von Cagliostro eingefädelt hatte. Letztere überredeten den Kardinal von Rohan, für die Königin ein Halsband zu kaufen, das er niemals bezahlen konnte. Diese Affäre kompromittierte die Königin Marie-Antoinette, die doch unschuldig war.\n\nVerwechslung in den Erzählungen und Anachronismus gehören zum Alltag der Toone. Sie kümmern sich kaum um Details.\n\nWie Molière sagte: „Das Wichtigste ist zu gefallen!“\n\nAuch heute noch respektiert Toone die Anachronismen seiner Vorgänger.
Weitere Termine
Do., 3. Sept.Fr., 4. Sept.Sa., 5. Sept.Do., 10. Sept.Fr., 11. Sept.Sa., 12. Sept.Do., 17. Sept.Fr., 18. Sept.
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Veranstaltungsort
Théâtre de Toone
Rue du Marché aux Herbes - Entrée : Impasse Sainte Pétronille, 66, 1000 Brussels
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